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	<title>Kommentare zu: Todesstrafe?</title>
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	<description>Entschuldigung, darf ich Ihren fachlichen Disput da mal stören?</description>
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		<title>Von: Mandy und Nadja</title>
		<link>http://kladde.org/~meid/blog/index.php/todesstrafe/comment-page-1/#comment-45</link>
		<dc:creator>Mandy und Nadja</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2006 07:10:22 +0000</pubDate>
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		<description>hey moin , finden die todesstrafe net gut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hey moin , finden die todesstrafe net gut</p>
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		<title>Von: Huendli</title>
		<link>http://kladde.org/~meid/blog/index.php/todesstrafe/comment-page-1/#comment-30</link>
		<dc:creator>Huendli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 12:34:13 +0000</pubDate>
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		<description>quod erat demonstrandum, richtig :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>quod erat demonstrandum, richtig :-)</p>
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		<title>Von: Matthias Meid</title>
		<link>http://kladde.org/~meid/blog/index.php/todesstrafe/comment-page-1/#comment-29</link>
		<dc:creator>Matthias Meid</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 12:06:19 +0000</pubDate>
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		<description>Also, da haben wir es doch: Die Todesstrafe ist auch rein weltlich-gesellschaftlich nicht zu rechtfertigen. Der Punkt ist einfach, dass die christlichen Massstäbe und Weltanschauungen sowie das christliche Rechtsbewusstsein oft ein wenig bis total anders sind.

Aber wir sind und also einig, dass sie Todesstrafe weder christlich (wo du nach deiner Aussage meiner Meinung glauben musst *g*) noch gesellschaftlich (wo du mitdiskutieren kannst) rechtzufertigen ist? - q.e.d.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, da haben wir es doch: Die Todesstrafe ist auch rein weltlich-gesellschaftlich nicht zu rechtfertigen. Der Punkt ist einfach, dass die christlichen Massstäbe und Weltanschauungen sowie das christliche Rechtsbewusstsein oft ein wenig bis total anders sind.</p>
<p>Aber wir sind und also einig, dass sie Todesstrafe weder christlich (wo du nach deiner Aussage meiner Meinung glauben musst *g*) noch gesellschaftlich (wo du mitdiskutieren kannst) rechtzufertigen ist? &#8211; q.e.d.</p>
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		<title>Von: Huendli</title>
		<link>http://kladde.org/~meid/blog/index.php/todesstrafe/comment-page-1/#comment-28</link>
		<dc:creator>Huendli</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2006 12:44:36 +0000</pubDate>
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		<description>Du hast zu Beginn deines Posts die &#039;Tookie&#039;-Debatte angesprochen. Vielleicht noch kurz zur Erläuterung:

Stanley &#039;Tookie&#039; Williams war Ende der 60er-Jahre Gründer der Strassengang &#039;Crips&#039; in Los Angeles. Von Raubüberfällen und schwerer Körperverletzung bis hin zu Mord (einer erwiesen, drei weitere wurden ihm von den Geschworenen zugesprochen) hat er sich durch&#039;s ganze Kriminalregister gearbeitet. Ein richtig böser Bube also.

Doch nach seiner Verurteilung (Todesstrafe für vierfachen Mord), während den langen Jahren in der Todeszelle, begann sich Tookie zu wandeln: Er schwor der Gewalt ab, appellierte an die Jugend, sich keiner Bande anzuschliessen, und schrieb Kinderbücher. Die Wandlung vom Wolf zum Lamm? Vielleicht.

Doch Tookie war nicht unschuldig. Viele andere sitzen Jahre, Jahrzehnte in einer Todeszelle, ohne das ihnen angelastete Verbrechen wirklich begangen zu haben. Weil die Todesurteile von einer Gruppe von Geschworenen gefällt werden, die vielleicht noch unausgeglichen zusammengesetzt ist. Weil Präsident und Gouverneure (nicht alle, die betreffenden Staaten sind aber einschlägig bekannt) für Gnadengesuche auf beiden Ohren taub sind. Und, nicht zuletzt, weil das Ganze vom Volk scheinbar gleichgültig akzeptiert wird. Natürlich gibt es immer wieder einzelne (Menschenrechts-)Gruppen, die gegen die Todesstrafe demonstrieren. Dennoch wagt es keine bedeutende Organisation oder Partei, klar dagegen Stellung zu nehmen. Weil das Gesetz in den Grundfesten des Amerikanischen Volkes wohl noch zu fest verankert ist. Und man fragt sich: Welche Grundfesten? Waren es nicht die Amerikaner, die vor etwas mehr als zweihundert Jahren als erste die Menschenrechte eingeführt haben, die mit der Gewaltentrennung das Vorbild für alle modernen europäischen Demokratien gebildet haben? Was ist von dieser Weitsicht heute noch übrig geblieben, oder besser, wann ist sie verloren gegangen?

Um nochmal zur Todesstrafe an und für sich zurückzukehren: Du schaust das Thema aus christlicher Sicht an, Mudu. Dies ist interessant, weil sich auch die Bush-Administration immer wieder auf christliche Grundwerte beruft, und das offensichtlich nicht zum gleichen Ergebnis führen kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Bibel zu wenig gut kenne, um hier mitdiskutieren zu können. Für mich gilt einfach: Kein Mensch hat die Legitimation, über einen anderen zu richten. Dies ist es, was die Zivilisation von den Tieren und &#039;Barbaren&#039; unterscheidet, das Recht des Stärkeren wurde zugunsten einer Pflicht, den Schwächeren zu helfen, fallengelassen. Klar, ein Mörder setzt sich über diesen ethischen Kodex, er richtet über einen anderen Menschen, aus Hass, eigenem Profit oder einfach nur im Auftrag. Dies ist selbstverständlich aufs Schärfste zu verurteilen. Wenn man sich nun aber seinerseits über den Mörder stellt und dessen Leben &#039;zum Wohle der Gesellschaft&#039; ein Ende bereitet, ist man schlussendlich keinen Deut besser als er selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast zu Beginn deines Posts die &#8216;Tookie&#8217;-Debatte angesprochen. Vielleicht noch kurz zur Erläuterung:</p>
<p>Stanley &#8216;Tookie&#8217; Williams war Ende der 60er-Jahre Gründer der Strassengang &#8216;Crips&#8217; in Los Angeles. Von Raubüberfällen und schwerer Körperverletzung bis hin zu Mord (einer erwiesen, drei weitere wurden ihm von den Geschworenen zugesprochen) hat er sich durch&#8217;s ganze Kriminalregister gearbeitet. Ein richtig böser Bube also.</p>
<p>Doch nach seiner Verurteilung (Todesstrafe für vierfachen Mord), während den langen Jahren in der Todeszelle, begann sich Tookie zu wandeln: Er schwor der Gewalt ab, appellierte an die Jugend, sich keiner Bande anzuschliessen, und schrieb Kinderbücher. Die Wandlung vom Wolf zum Lamm? Vielleicht.</p>
<p>Doch Tookie war nicht unschuldig. Viele andere sitzen Jahre, Jahrzehnte in einer Todeszelle, ohne das ihnen angelastete Verbrechen wirklich begangen zu haben. Weil die Todesurteile von einer Gruppe von Geschworenen gefällt werden, die vielleicht noch unausgeglichen zusammengesetzt ist. Weil Präsident und Gouverneure (nicht alle, die betreffenden Staaten sind aber einschlägig bekannt) für Gnadengesuche auf beiden Ohren taub sind. Und, nicht zuletzt, weil das Ganze vom Volk scheinbar gleichgültig akzeptiert wird. Natürlich gibt es immer wieder einzelne (Menschenrechts-)Gruppen, die gegen die Todesstrafe demonstrieren. Dennoch wagt es keine bedeutende Organisation oder Partei, klar dagegen Stellung zu nehmen. Weil das Gesetz in den Grundfesten des Amerikanischen Volkes wohl noch zu fest verankert ist. Und man fragt sich: Welche Grundfesten? Waren es nicht die Amerikaner, die vor etwas mehr als zweihundert Jahren als erste die Menschenrechte eingeführt haben, die mit der Gewaltentrennung das Vorbild für alle modernen europäischen Demokratien gebildet haben? Was ist von dieser Weitsicht heute noch übrig geblieben, oder besser, wann ist sie verloren gegangen?</p>
<p>Um nochmal zur Todesstrafe an und für sich zurückzukehren: Du schaust das Thema aus christlicher Sicht an, Mudu. Dies ist interessant, weil sich auch die Bush-Administration immer wieder auf christliche Grundwerte beruft, und das offensichtlich nicht zum gleichen Ergebnis führen kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Bibel zu wenig gut kenne, um hier mitdiskutieren zu können. Für mich gilt einfach: Kein Mensch hat die Legitimation, über einen anderen zu richten. Dies ist es, was die Zivilisation von den Tieren und &#8216;Barbaren&#8217; unterscheidet, das Recht des Stärkeren wurde zugunsten einer Pflicht, den Schwächeren zu helfen, fallengelassen. Klar, ein Mörder setzt sich über diesen ethischen Kodex, er richtet über einen anderen Menschen, aus Hass, eigenem Profit oder einfach nur im Auftrag. Dies ist selbstverständlich aufs Schärfste zu verurteilen. Wenn man sich nun aber seinerseits über den Mörder stellt und dessen Leben &#8216;zum Wohle der Gesellschaft&#8217; ein Ende bereitet, ist man schlussendlich keinen Deut besser als er selbst.</p>
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		<title>Von: Christian Güdel</title>
		<link>http://kladde.org/~meid/blog/index.php/todesstrafe/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>Christian Güdel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 15:14:57 +0000</pubDate>
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		<description>Nunja, ich unterscheide zwischen Schwarzenegger und einem &quot;normalen&quot; Amerikaner, weil Schwarzenegger in einem Land aufgewachsen ist, wo die Todesstrafe nicht existiert. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Kalifornier noch eher zur Todesstrafe tendiert als einer der sie bisher nicht anwenden konnte. Natürlich hat keiner von beiden das Recht dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nunja, ich unterscheide zwischen Schwarzenegger und einem &#8220;normalen&#8221; Amerikaner, weil Schwarzenegger in einem Land aufgewachsen ist, wo die Todesstrafe nicht existiert. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Kalifornier noch eher zur Todesstrafe tendiert als einer der sie bisher nicht anwenden konnte. Natürlich hat keiner von beiden das Recht dazu.</p>
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		<title>Von: Matthias Meid</title>
		<link>http://kladde.org/~meid/blog/index.php/todesstrafe/comment-page-1/#comment-24</link>
		<dc:creator>Matthias Meid</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 15:12:37 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, es war nie meine Absicht, etwas über das amerikanische Volk zu behaupten. Ich meinte immer die Regierung, die ich jedoch zugegebenermassen auch nur aus der Zeitung kenne. Über die Wahlpraktiken in den Staaten wollen wir uns doch nicht jetzt auslassen, oder?

Jedenfalls ist mindestens Bush als Präsident nicht mehr für die Todesurteile verantwortlich. War er nicht der Gouverneur mit der höchsten Quote gefällter Todesurteile? Man behafte mich jedoch nicht auf dieser Aussage.

Warum unterscheidest du zwischen dem &quot;importierten&quot; Amerikaner (Schwarzenegger, gell?) und einem &quot;normalen&quot; Amerikaner? Ich gestünde keinem von beiden das Recht zu, über ein Menschenleben zu urteilen. Sei er Amerikaner, Importamerikaner, Schweizer, Deutscher oder Buschmann. Ich unterscheide da nicht nach dem Pass. Und ja doch, dir sei verziehen, dass du an keinen Gott glaubst.

Inwiefern das Volk da die Finger in der Sache hat, kann ich nicht beurteilen. Tatsache ist, dass es hier in Europa gleichwohl Todesstrafenbefürworter wie -gegner gibt, wobei die Gegner wohl (meinem Gefühl und meiner Erfahrung nach) in der Überzahl sind. Ich mutmasse mal, dass es in Amerika ähnlich aussieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es war nie meine Absicht, etwas über das amerikanische Volk zu behaupten. Ich meinte immer die Regierung, die ich jedoch zugegebenermassen auch nur aus der Zeitung kenne. Über die Wahlpraktiken in den Staaten wollen wir uns doch nicht jetzt auslassen, oder?</p>
<p>Jedenfalls ist mindestens Bush als Präsident nicht mehr für die Todesurteile verantwortlich. War er nicht der Gouverneur mit der höchsten Quote gefällter Todesurteile? Man behafte mich jedoch nicht auf dieser Aussage.</p>
<p>Warum unterscheidest du zwischen dem &#8220;importierten&#8221; Amerikaner (Schwarzenegger, gell?) und einem &#8220;normalen&#8221; Amerikaner? Ich gestünde keinem von beiden das Recht zu, über ein Menschenleben zu urteilen. Sei er Amerikaner, Importamerikaner, Schweizer, Deutscher oder Buschmann. Ich unterscheide da nicht nach dem Pass. Und ja doch, dir sei verziehen, dass du an keinen Gott glaubst.</p>
<p>Inwiefern das Volk da die Finger in der Sache hat, kann ich nicht beurteilen. Tatsache ist, dass es hier in Europa gleichwohl Todesstrafenbefürworter wie -gegner gibt, wobei die Gegner wohl (meinem Gefühl und meiner Erfahrung nach) in der Überzahl sind. Ich mutmasse mal, dass es in Amerika ähnlich aussieht.</p>
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		<title>Von: Christian Güdel</title>
		<link>http://kladde.org/~meid/blog/index.php/todesstrafe/comment-page-1/#comment-23</link>
		<dc:creator>Christian Güdel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 12:32:35 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr interessant. Nur leider kannst du nicht alle Amerikaner auf die gleiche Stufe stellen. Ich denke Amerika ist in dieser Hinsicht sehr zweigeteilt (was sich ja auch bei den Wahlen von Bush gezeigt hat) und ich bin beinahe überzeugt, dass in Amerika die Wahlen mit grosser Korruption übersät waren. Ich kann dies nicht begründen, nein, ich unterstelle dies nun einfach mal, denn: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.

Die Amerikaner (nicht das Volk, die amerikanische Regierung) fälschen gewissenlos Dokumente welche über Leben und Tod von Millionen von Menschen entscheiden können. Sie versuchen Meinungen zu beeinflussen, indem sie gezielt Artikel in einem Projekt wie der Wikipedia zu ihren Gunsten verändern. Dies sind nur zwei Beispiele, welche mir gerade so einfallen.

Nun, dies ist aber jedes Mal die Regierung oder ein Angestellter derselbigen gewesen. Das Volk (so wie ich es kenne, Verwandte, etc.) ist nicht immer einig mit der Regierung. Sicher trifft dies bei den Republikanern weniger zu als bei den Demokraten, doch in beiden Lagern gibt es ja immer wieder Stimmen welche gegen die Regierung gerichtet sind.

Ich finde es nur traurig, dass ausgerechnet ein &quot;importierter&quot; Amerikaner nun über Leben und Tod entscheiden soll. Ich denke alle wissen wer gemeint ist. Der Mann kommt aus einem unserer Nachbarländern, wo es ja keine Todesstrafe gibt. Kaum ist er hingegen Gouveneur von Kalifornien, fängt er an &quot;Gott&quot; zu spielen (Gott bewusst in Anführungszeichen, da ich nicht wirklich an eine höhere Macht glaube, man verzeihe mir :p), natürlich mit grossen Protesten aus dem Heimatland.

Man sieht also, dass nicht immer das Volk schuld ist, und man eher von der Regierung als von &quot;den Amerikanern&quot; sprechen sollte. Ich denke allerdings, dass dies hier so gemeint ist, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessant. Nur leider kannst du nicht alle Amerikaner auf die gleiche Stufe stellen. Ich denke Amerika ist in dieser Hinsicht sehr zweigeteilt (was sich ja auch bei den Wahlen von Bush gezeigt hat) und ich bin beinahe überzeugt, dass in Amerika die Wahlen mit grosser Korruption übersät waren. Ich kann dies nicht begründen, nein, ich unterstelle dies nun einfach mal, denn: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.</p>
<p>Die Amerikaner (nicht das Volk, die amerikanische Regierung) fälschen gewissenlos Dokumente welche über Leben und Tod von Millionen von Menschen entscheiden können. Sie versuchen Meinungen zu beeinflussen, indem sie gezielt Artikel in einem Projekt wie der Wikipedia zu ihren Gunsten verändern. Dies sind nur zwei Beispiele, welche mir gerade so einfallen.</p>
<p>Nun, dies ist aber jedes Mal die Regierung oder ein Angestellter derselbigen gewesen. Das Volk (so wie ich es kenne, Verwandte, etc.) ist nicht immer einig mit der Regierung. Sicher trifft dies bei den Republikanern weniger zu als bei den Demokraten, doch in beiden Lagern gibt es ja immer wieder Stimmen welche gegen die Regierung gerichtet sind.</p>
<p>Ich finde es nur traurig, dass ausgerechnet ein &#8220;importierter&#8221; Amerikaner nun über Leben und Tod entscheiden soll. Ich denke alle wissen wer gemeint ist. Der Mann kommt aus einem unserer Nachbarländern, wo es ja keine Todesstrafe gibt. Kaum ist er hingegen Gouveneur von Kalifornien, fängt er an &#8220;Gott&#8221; zu spielen (Gott bewusst in Anführungszeichen, da ich nicht wirklich an eine höhere Macht glaube, man verzeihe mir :p), natürlich mit grossen Protesten aus dem Heimatland.</p>
<p>Man sieht also, dass nicht immer das Volk schuld ist, und man eher von der Regierung als von &#8220;den Amerikanern&#8221; sprechen sollte. Ich denke allerdings, dass dies hier so gemeint ist, oder?</p>
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