Heute kam die Strassenverkehrssteuerrechnung für mein Auto und im gleichen Umschlag kamen zwei Werbebroschüren. Die eine warb für die Kerning-Fahrbahn und erklärte das Verhalten darauf, viel interessanter war aber die zweite: Hier scheint es ein Sicherheitstraining und einen Eco-Drive-Kurs für CHF 45.- statt CHF 135.- zu geben.
Deren Inhalte kommen mir sehr, sehr bekannt vor.
Partnerschaftsübung, Bremsen bei verschiedenen Haftwerten, Notbremsübung mit Ausweichmanöver, Eigenlenkverhalten und Kurvenfahren.
Einen Teil davon haben wir im WAB-Kurs 1 gemacht, diese Beschreibung verspricht aber mehr als einen WAB-Kurs, und das an einem halben Tag.
Befahren eine Teststrecke mit speziell ausgerüstetem, handgeschaltetem Fahrzeug im herkömmlichen Fahrstil. Nach einer theoretischen Einweisung zweite Fahrt mit Eco-Drive-Fahrstil und anschliessender Auswertung der Resultate.
Das ist der WAB-Kurs 2, mehr haben wir dort nicht gemacht. Wir haben allerdings einen ganzen Tag bezahlt und haben auch je fast einen ganzen Kurstag absolviert, aber dabei genau das gleiche gemacht. Anhand dieser Broschüre liesse sich fast vermuten, dass sich meine These bestätigt, dass für die ganze Übung (einen WAB-Kurs) auch ein halber Tag reiche.
Ich finde es gut, dass die Kurs für alle angeboten werden. Ich denke, nahezu jedem Autofahrer tun sie gut. Aber es riecht doch fast ein wenig, als wäre "man" nur bei freiwilligen Kursen gezwungen (gewillt?), aus den Minuten und Franken der Teilnehmer einen optimalen Nutzen zu holen.
Schade. Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack und verstärkt das Gefühl, Geld gezwungenermassen fehlinvestiert zu haben.
Es ist nicht immer alles Gold was glänzt…