Ein Bild zum Slogan, zitiert von der IKEA-Webseite. Proudly powered by Vorgezogenes Sommerloch(tm).

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Ein grosses Jahrhundertprojekt seit dem Einzug in die neue Wohnung war (!) das Aufhängen der neuen Lampe. Tatataaa:

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich endlich die Zeit gefunden, mich mit dem Bohrhammer an die Bohrlöcher zu machen, die ich schon lange vor mir her schob: Die Garderobe (für einen Euro in Deutschland gefunden), die Lampe sowie einen Wand-Zeitschriftenhalter. Mit dem Bohrhammer ging das ganz leicht, anders als mit der Schlagbohrmaschine. Damals habe ich damit die Lampe aufhängen wollen, nach der Farbe auf der Decke aber aufgegeben.

Den Wand-Zeitschriftenhalter und die Asterix-Bände habe ich zu Weihnachten bekommen, und das bewährt sich wirklich. WLAN habe ich noch keines, somit ist ein Stoss Hefte in der Nähe des Topfes super.
Die Garderobe hängt zwar ein wenig schief (das Foto lassen wir diskret weg), aber sonst ging das auch als Informatiker ganz gut. Es ist nur ganz wichtig, sich vorher zu erkundigen, wo Gas-, Wasser-, und Stromleitungen verlaufen. Ich habe da einiges gegoogelt und viel gefunden (u.a. "Wenn Bohrer oder Nagel eine Leitung treffen"), jedoch hat mir das den Gang zum Hausmeister nicht erspart.
Ach ja: Die Nachbarn waren gerade beide nicht zu Hause. ... und nun bleibt mir nur noch, einen guten Rutsch zu wünschen.
Der Umzug ist überstanden, der Kühlschrank voll, das erste Bier gezischt und die Wohnung langsam eingerichtet. Heute kommen noch die letzten Kisten aus dem Flur in den Keller. Wer selbst umzieht und Informatiker (bzw. einfach nur ein Mann) ist, soll sich folgendes merken: Ein Dosenöffner wird vor dem Umzug gekauft, das ist wichtig!
Meine Liste von Überlebenswerkzeugen für die Wohnung sah wiefolgt aus, und bisher bin ich mit dieser Auswahl ganz gut gefahren. Jedoch hatte ich einige Sachen beim Einzug noch nicht (beispielsweise den genannten Dosenöffner oder den Duschvorgang): WC-Bürste, Gläser, Karaffe, Topfuntersetzer, Küchenutensilien, Kochgeschirr, Schüssel, Bratpfanne, Geschirr-Startbox, WC-Papier, Tür-Dichtungsband, Filzgleiter (bei Parkettboden), Duschvorgang (M-Budget), Schnur, Besen und Schaufel, Sparschäler, Küchenmesser, Brotmesser, Schwämme (Multipack!), Lappen, Küchentücher.
Zum Einzug habe ich nur einen einzigen Tipp: Wer sich auf ricardo.ch mit Möbeln eindecken will, soll diese bitte nicht am Umzugstag auch noch abholen gehen wollen. Das gibt Stress. Es bleibt mir noch, allen Helfern zu danken, die mir mit Ihren Autos, Oberarmen und Werkzeugkisten geholfen haben, mich bei der Einrichtung unterstützt oder während der Werkerei die Küche geschmissen haben.
In meinen ersten Tagen in der Wohnung habe ich festgestellt, dass sich ein Kühlschrank anscheinend auch unter der Woche nicht von selbst füllt, dass der Ernährungsplan reichlich karg aus Nudeln und Tomatensauce besteht (ich konnte ja ohne Dosenöffner nicht einmal die Rösti-Dose schlachten!) und dass Staatsbetriebe reichlich dürftige Öffnungszeiten haben. Ferner finde ich es angenehm, in der ganzen Wohnung oben-ohne herumzulaufen, ohne dass sich jemand gestört fühlt und stehe später auf, wenn nicht um Punkt halb sieben das Haus zu rumoren beginnt, weil Mitbewohner aufstehen.
And the winner is: Internet im Haus ist nicht selbstverständlich!
Zumindest die mündliche Bestätigung habe ich. Der Vertrag wird mir noch zugestellt: Ab dem 1. Juli 2007 bin ich ein Dorf weiter in meiner eigenen Wohnung. Wie es dazu gekommen ist fasse ich in einigen Punkten zusammen, falls es noch jemandem nützlich ist. Zuerst das möglicherweise wichtigste: Die Kosten für diese Phase der Wohnungssuche beliefen sich auf etwa zwanzig Franken.
So viel zur Suche. Nun geht es um Entrümpelung, Umzug, Einrichtung und den restlichen Bürokram. Ich melde mich wieder...