Archive for the ‘Sonstiges’ Category

buch.ch oder citydisc?

Freitag, Juni 2nd, 2006

Wie schon meine About-Seite sagt, kaufe ich meine Musik, es sei denn, ich finde gute freie Musik auf music.download.com. Nun ja, buch.ch scheint im allgemeinen einen Schluck günstiger zu sein. Doch da gibt es ein wunderschönes Aber, das gewaltig für citydisc spricht:

Vorhin habe ich auf der Lieder-Liste einer CD bei buch.ch einen Moment gestutzt, als da auf einmal ein "Data Track" ohne Titelinformationen sein wollte. Auf einer Audio-CD. Gewaltiger Gestank breitet sich aus: Da ist wohl ein Kopier- oder Abspielschutz am Werk.

Schön, dass ich es gesehen habe. Eleganter und ehrlicher ist citydisc: Direkt neben dem Cover ist ein Hinweis angebracht, der vor solchen Scheiben warnt. "Un-CDs" war vor einigen Jahren ein trendiger Begriff dafür.

Schade, dass die CD nun halt in einem beliebigen Logistikzentrum der Welt liegen bleibt. Aber ich höre die Musik lieber nicht (oder nur im Radio, wenn ich mal Glück habe), als mir einen CD-ähnlichen, oft schlecht bis nicht abspielbaren Bastel ins Haus hole.

Und nein, meine lieben Herren, es wird trotzdem weiter gekauft statt gesaugt. Nur halt nicht alles, was ein buntes Cover hat.

Felljäger oder Killer-Fahrer?

Samstag, April 15th, 2006

Ich schaffe ja mit meinem Fahrrad öfter Dinge, für die andere Leute ein Auto brauchen: Kleinere Warentransporte gehören dazu oder Auffahrunfälle. Seit heute Morgen um 00:20 darf ich noch - ich übertreibe ein wenig - Wildunfälle dazuzählen.

Nun ja, das kam so: Ganz nüchtern, will ich betonen, war ich auf dem Heimweg zwischen Hunzenschwil und Suhr. Auf dem Radweg dem Wald entlang. Wie üblich korrekt mit Licht und illegal Stöpseln in den Ohren: "Lady In Black", wenn ich mich recht erinnere.

Genau zwischen zwei Laternen sah die Welt im wahrsten Sinne des Wortes dunkel aus und meine Augen waren noch an das Licht gewöhnt. Meine Ohren lauschten den lieblichen Klängen von Uriah Heep, nahmen jedoch ein dumpfes Tappen wahr. Ich schaute genauer auf die Strecke vor mich - gut dreissig Stundenkilometer schnell werde ich gefahren sein - und bekam einen gewaltigen Schreck.

Seit langem habe ich nicht mehr so an meinen beiden Bremshebelchen gezogen wie in diesem Moment, als ich einige wenige Meter vor mir zwei Rehe über die Strasse rennen sah. Glücklicherweise kam ich knapp vor dem zweiten Reh zum stehen.

Mein Hinterrad hing noch in der Luft, ich atmete schon auf und war im Begriff, einen Fuss auf den sicheren Boden zu setzen, wurde jedoch von einem dumpfen Aufprall und einem Ruck an meinem Rad aus den Gedanken gerissen.

Ein sehr kurzer Blick hinunter zu meinem Vorderrad: Anscheinend war den beiden Rehen noch ein drittes gefolgt, das nun die Gabel geküsst hatte. Und das mit ordentlicher Geschwindigkeit. Glücklicherweise sah das Tier nicht verletzt aus: Es sprang erschrocken zurück und verschwand im Wald. Ich stand da und fluchte.

Unter der nächsten Laterne sah ich mir meinen Drahtesel an und stellte mit einem Aufatmen fest, dass er nicht in Mitleidenschaft gezogen war. Im Kunstlicht der Laterne sah ich die Haarbüschel, die an der Tacho-Halterung und der Bremse hängen geblieben waren, noch nicht. Die entdeckte ein Freund von mir heute Vormittag:

Rehfell-Reste an meinem Fahrrad

Den Jäger musste ich nicht verständigen. Kollege Pascal hat mir da schon per SMS einige Informationen geliefert (an dieser Stelle sei gedankt für den nächtlichen SMS-Einsatz). Er muss sich ja auskennen, wenn er ein rechter Reitnauer sein will... Jedoch fand er die Story ebenso lustig wie der Kantonspolizist, den ich heute Vormittag noch interviewt habe. Ein Fahrrad mit einem Reh zusammengestossen? Habe er noch nie gehört. Aber solange nichts passiert sein, müsse ich niemanden anrufen.

Just another weblog…

Montag, Januar 9th, 2006

Wir schreiben Montag, den neunten Januar und "Uhrzeit" ist noch keine Stunde her. Auch ich habe nun auch eine WordPress-Baustelle und habe vor, in der nächsten Zeit zu bloggen. Das Theme werde ich wohl noch ändern: Im Moment brauche ich lediglich eine einigermassen ästhetische Vorlage mit out-of-the-box-Unterstützung für die deutsche Sprache.

Ich blogge bewusst nicht englisch, da möglicherweise nicht nur die Geeks aus der IN04A darin lesen, sondern auch Leute ohne weitere Englischkenntnisse. Ausserdem kann ich zwischendurch, wenn ich Lust darauf habe, auch hochgestochene und klugscheisserische Sprache verwenden, ohne mich bei den Lesern mit köstlichen Sprachfehlern und Stilblüten zu blamieren.

Na, wie auch immer. Bestimmt wird es in der nächsten Zeit etwas zu lesen geben, zu welchem Thema auch immer. Ich werde mir etwas einfallen lassen. Und ich bin sicher, dass es gewisse Leute nicht lassen können, einen sprachlich oberakademischen Acht-Zylinder-Kommentar zu hinterlassen.